Die Geschichte des Turms

Die meist auf Bergen gelegenen Wuppertaler Grünanlagen bieten schon gute Aussichten über das Wuppertal. Viele verfügen zudem über einen Aussichtsturm. Auf dem Kiesberg, auch als „Königshöhe“ bekannt, gab es 1897 schon einen steinerner Aussichtsturm den Von-der-Heydt-Turm. Auf dem gegenüberliegenden Nützenberg, der als „Kaiserhöhe“ bekannt ist, stand hingegen nur ein Holzturm.

Als im Stadtrat 1897 der Wunsch geäußert wurde, dass auf der „Kaiserhöhe“ auch ein wetterfester Aussichtsturm gebaut werden sollte, erklärte sich der Elberfelder Knopffabrikant und Stadtrat Emil Weyerbusch (1846–1909) bereit das zu übernehmen. Er gründete 1897 eine Stiftung zum Bau des Turms. Errichtet wurde der Turm aus Grauwacke ein Jahr später auf dem höchsten Punkt des Nützenberges. Am 1. November 1898 wurde er eingeweiht. Er liegt auf einer Höhe von 295 m ü. NN und ist 25 m hoch. 119 Stufen führen zu dem Turmzimmer und weitere 18 Stufen zu der Aussichtsplattform, die sich in 17 Meter Höhe befindet.

Die beiden ursprünglich offenen Balkone wurden 1945 durch die britischen Besatzungstruppen zugemauert und als Funkkabine genutzt. Diese sogenannten Turmzimmer wurden nach dem Krieg nicht mehr zurück gebaut und zeigen sich nun als verschieferte Erker.

Die Stadt Wuppertal ließ den Turm 1981/82 umfassend renovieren. Bis vor kurzem beherbergt er eine Amateurfunkvereinigung, die dort eine Funkstation unterhält. Einmal im Jahr zu einem Kinderfest und nach telefonischer Anmeldung wurde der Turm Besuchern zur Besichtigung geöffnet. Das alles ist zur Zeit leider Geschichte!

Quelle: Wikipedia

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